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PLAUDERECKE

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gegrillter Krautsalat mit Marillendressing & Traditionen beibehalten

Es ist 23:21 Uhr, ich hatte gestern Nachtdienst und wenig geschlafen. Der heutige Tag war vollgepackt mit verschiedenen Terminen und Vorhaben. Ich bin trotz Schlafmangel von A nach B gehetzt und hatte ständig diese kleine Stimme im Hinterkopf „Du solltest noch den letzten Beitrag für den Austria Food Blog Award fertigschreiben – bald ist die Einreichfrist vorbei!“. Irgendwie habe ich diese Stimme gehört, aber im Laufe des Tages wurde sie etwas leiser und ich habe es vollkommen vergessen. Spät am Abend, Mr. B. und ich stehen in der Küche und kochen – es gab Leinsamen-Wraps mit Salat, Gurke und Ajvar – fragt mich Mr. B. von der Seite: „Hast du deinen Beitrag noch online gestellt?“ und plötzlich fiel es mir wieder ein. Nachdem die Wraps verspeist waren, habe ich mich hinter den PC geklemmt und nun entsteht dieser Beitrag. Das Rezept für diesen Beitrag fiel mir wie immer sehr spontan…

Kohlrabi-Nudel-Auflauf & Kindheitserinnerungen und CSA-Ernteanteil

Vorweg: Dieser Beitrag enthält persönliche Empfehlungen – keine bezahlte Werbung Der Kohlrabi-Nudel-Auflauf oder anders ausgedrückt: eine Hassliebe mit Happy End. Du fragst dich jetzt vielleicht wie man/frau zu einem gewöhnlichen Kohlrabi-Nudel-Auflauf eine Hassliebe entwickeln kann? Das ist eine berechtigte Frage und ich habe auch eine Antwort parat. Ich bin in einem Mehrgenerationenhaushalt am Land aufgewachsen und meine Oma hat zu Mittag für die Familie gekocht. Da in meiner Familie schon seit jeher Gemüse und Obst selbst angebaut wird, wurde der Speiseplan von verschiedenen knackig frischen saisonalen Köstlichkeiten aus dem eigenen Garten beeinflusst. Im Prinzip war ich als Kind essenstechnisch nie wählerisch, doch es gab einige wenige Speisen, die mochte ich einfach nicht. Auf dieser Liste der Top 5 „mag ich nicht so gerne-Gerichte“, befand sich der Kohlrabi-Nudel-Auflauf meiner Oma. Ich weiß auch ganz genau warum ich den Auflauf nicht mochte – es war der Geruch von gekochtem Kohlrabi. Da zog…

Route Teil 3 | Die Reise endet – Westküste & Mammutbäume

Vorweg: Dieser Beitrag kann unbezahlte Werbung enthalten (Markennennung). Es ist schon eigenartig wie schnell oder langsam die Zeit manchmal vergeht. Mittlerweile sind Mr. B und ich schon wieder rund fünf Monate Zuhause und der Alltag hat uns wieder. Das große Abenteuer ist vorbei und das neue Jahr wurde herzlich begrüßt und gefeiert. Die Fotos vom letzten Abschnitt unserer Reise wurden noch nicht angetastet, bearbeitet oder hergezeigt. Wieso weiß ich nicht genau – womöglich, weil uns dann einmal mehr bewusst werden würde, dass diese Reise vorbei ist. Für diesen Beitrag habe ich dann doch ein paar Bilder rausgesucht. Teil 3 unserer Reise – wir sind wieder zu zweit und etwas planlos. 😊 Route Bis Las Vegas war eigentlich alles vorgebucht und wir hatten keinerlei Stress mit Buchungen oder Überlegungen, wo wir als nächstes hin möchten. Für die Planung des letzten Reiseabschnitts (Westküste) fanden wir aber vorab keine Zeit mehr und es…

Route Teil 2 | Die Reise geht weiter – von Ost nach West

Vorweg: Dieser Beitrag kann unbezahlte Werbung enthalten (Markennennung). Und nach mehr als drei Wochen auf Reisen haben wir endlich wieder vertraute Gesichter gesehen, unsere Lieblingsmenschen fest umarmt und sie im Land der unbegrenzten Möglichkeiten herzlich mit einem selbstgebastelten Begrüßungsschild willkommen geheißen. Du kannst dir wahrscheinlich vorstellen wie ich mich gefühlt habe – wie ein kleines Kind an Weihnachten. Nun sind wir zu viert und das Abenteuer geht weiter – Teil 2 unserer Route beginnt. Route Wir bleiben zuerst ein paar Tage in Miami und genießen den feinen Sandstrand, die Palmen und die salzige Meeresbrise. Schließlich müssen wir von der kultigen Stadt, in der schon Horatio Caine Verbrechen aufgeklärt hat, Abschied nehmen. Wir reisen weiter Richtung Key West. Key West ist der südlichste Part der kontinentalen Vereinigten Staaten und ist geprägt von karibischem Flair. Es ist bunt, teilweise laut, aber auch idyllisch und ruhig. Henderl laufen auf den Straßen rum, wir probieren…

Route Teil 1 | Die Reise beginnt – Ostküste & Fakten

Vorweg: Dieser Beitrag kann unbezahlte Werbung enthalten (Markennennung). Im Moment sitze ich im Auto – auf dem Weg Richtung Texas. Kaum zu glauben wie schnell die Zeit vergeht. Es fühlt sich so an, als wären wir gerade erst gestern vor dem netten Beamten gestanden, der uns mit einem Lächeln fragte, wie wir so lange Urlaub bekommen haben und was wir uns alles anschauen würden. Wir haben doch erst gestern die Rucksäcke gepackt – mehrmals, da natürlich beim ersten Mal nicht gleich alles reingepasst hat. Die frühe Fahrt zum Flughafen, die fünfstündige Flugverspätung nach Chicago, das erste Hochgefühl (überschattet von Übermüdung und Überforderung), das Gefühl der ersten Dollarscheine in den Händen…. all das scheint erst gestern gewesen zu sein, doch es ist mittlerweile schon fast fünf Wochen her. Allein wenn ich die Wörter „fünf Wochen“ lese, zucke ich innerlich zusammen. Wie kann die Zeit so vorbeihuschen? Aber gut, so ist es…

Oimpizza, Jagabrot & kleine Auszeiten

Da es ja bald ab in die Ferne geht, nutze ich jetzt noch gerne jede Möglichkeit, um meine allerliebsten Lieblingsmenschen zu besuchen. Aufgrund meiner Arbeit bot sich mir die Gelegenheit und ich konnte unter der Woche für ein paar Tage in die Heimat reisen, denn ursprünglich komme ich nicht aus Wien. Nicht, dass das schon jemals wer vermutet hätte – ich glaube man/frau sieht mir einfach meine Landei-Wurzeln an. Es soll Schlimmeres auf dieser Welt geben… 😉 Es ging also bepackt mit Rucksack, Regenschirm und Co. ab in die Heimat. Nach Hause. An einen Ort, der umrahmt ist von dunklen Wäldern und grünen Wiesen. Die Zusammensetzung der EinwohnerInnen wird massiv von tierischen Mitlebewesen beeinflusst – kurz gesagt: es gibt mehr Kühe als Menschen. Zuhause angekommen gibt es bei mir immer das gleiche Ritual – zuerst wird etwas gegessen, danach werden alle begrüßt und miteinander endlos lange getratscht. Diese Momente sind…

geeister Erbsen-Dip mit Sonnenblumenkernen & jede ist ihres Glückes Schmiedin

Wo fange ich heute an… Ich nehme mir schon länger vor, diesen Beitrag zu schreiben, war aber bisher noch nicht in der richtigen Stimmung dazu. Die folgenden Zeilen sind ziemlich persönlich und ich habe auch länger überlegt, ob ich den Beitrag wirklich veröffentlichen soll. Vielleicht geht es dir aber auch so und vielleicht können dir diese Zeilen weiterhelfen. 😉 Seit letztem Jahr (oder vielleicht schon früher) habe ich mich abgestumpft und unglücklich gefühlt. Alles war mies, ich war unmotiviert und wollte einfach nicht hier sein – wusste aber gleichzeitig auch nicht, wo ich sonst sein wollte. Das Gefühl hin- und hergerissen zu sein hat mich ständig begleitet und oftmals bzw. eigentlich immer habe ich meine dumpfen Gefühle vor der Außenwelt versteckt. Einzig und allein Mr. B. hat alles mitbekommen – abendliche Mecker- und Sudereien, Gefühlschaos (selten auch mit Weinattacken), Unwohlsein und fehlende Selbstliebe. Ich habe ständig versucht etwas zu finden,…

USA – ein Roadtrip mit Abenteuer, Freiheit & Ungewissheit

diese Ungewissheit macht mich narrisch. „Geht si des aus?“ – Ich glaube, das ist die Frage des Jahres bei Mr. B und mir. Die Reise in die USA naht in großen Schritten und ich meine wirklich mit GROßEN Schritten. Im Moment sind es tatsächlich weniger Wochen die wir noch in Österreich sind, als später in Amerika. Kaum zu glauben, dass die Zeit schlussendlich doch so schnell vergangen ist bzw. vergeht. Und was steht noch an? Eigentlich viel und doch nix und diese Ungewissheit macht mich ein bisschen narrisch (da hilft nur noch Tee trinken und abwarten).  Okay, beginnen wir mal von Anfang an. Was ist bisher schon passiert bzw. was steht schon fest? Die Route Es gibt eine grobe Route. Erst vor Kurzem habe ich gelesen, dass das anscheinend bei einem „richtigen Roadtrip“ (was ist schon ein richtiger Roadtrip?!) nicht ganz so üblich ist und eigentlich nur so darauf losgefahren…

Kichererbsen-Gurkerl-Sandwich & Dinge, die ich gelernt habe, ohne je daran gedacht zu haben

Das vergangene Wochenende war vollgepackt mit bunten Eindrücken und interessanten Erlebnissen – und mit Dingen, die ich gelernt habe, ohne je daran gedacht zu haben. Du fragst dich jetzt vielleicht was ich damit genau meine. Nun gut, ich verrate es dir – hätte ich so oder so getan ;-). Vielleicht kennst du das Gefühl, dass du noch unendlich viele Dinge erleben willst, tausende Punkte stehen auf deiner Bucket List, du weißt gar nicht, wo du genau beginnen sollst/willst, wo die Reise hingehen soll und was genau der richtige Plan ist. Ich wage zu behaupten, dass die Welt der Social Media Kanäle ihr Übriges dazu beiträgt bzw. wir mit unserem Social-Media-Konsum tagtäglich mit Erlebnissen anderer konfrontiert werden und auf einmal das Gefühl in einem aufkommt, etwas verpasst  zu haben und ebenso tolle Erfahrungen sammeln zu wollen. Mein bestes Beispiel bisher: Ich habe einen Beitrag darüber gesehen, dass jemand selbst Papier schöpft…

Paradeiser-Himbeer-Fizz alias Fruchtige Mitzi & unsere kleine grüne Oase

Lange Zeit dachte ich, dass mein grüner Daumen eher verkümmert ist und nur wenig existiert. Mr. B und ich haben eigentlich doch viele Zimmerpflanzen und die, die wir haben, leben auch schon wirklich lange, aber trotzdem hatte ich immer das Gefühl, ich kann auf Pflanzen nicht Acht geben. Tief in meinem Inneren habe ich jedoch dieses Verlangen nach einer kleinen grünen Oase verspürt. Womöglich hängt dies mit meinem Aufwachsen zusammen. Ich bin auf dem Land zwischen saftigen Wiesen, dunklen Wäldern und bunten Blüten aufgewachsen und mein Herz brennt für die Natur und deren erholsame Wirkung. Jetzt wohne ich schon seit knapp sechs Jahren in Wien und Mr. B und ich haben schon einiges probiert, um uns eine kleine grüne Oase zu schaffen. Wir haben bereits einen Feldanteil gepachtet, dort Gemüse gehegt und gepflegt – haben dann aber festgestellt, dass ein 80m²- Feld einfach viel zu groß für uns ist und…