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Heute gibt es kein Sandwich- Rezept (obwohl Montag ist), da ich noch ein letztes Rezept für den Austria Food Blog Award hochladen wollte. Eigentlich hätte es schon letzte Woche den Weg auf den Blog finden sollen, doch ich wollte noch damit warten, da ich auch sichergehen wollte, dass es so passt. Heuer gibt es beim besagten Award eine Kategorie die sich „Kreativ Einkochen“ nennt und ich habe richtig lange darüber nachgedacht, was ich einkochen soll. Ich habe mich dann an einem Melonensirup versucht und dieser ist auch köstlich geworden, doch ich habe schon ein Cocktail-Rezept eingereicht und wollte daher nicht noch ein Cocktail-ähnliches-Rezept hochladen. Nach langem Überlegen und Recherchieren bin ich auf „Kuchen im Glas“ gestoßen – also eingekochter bzw. eingerexter Kuchen. Schlussendlich habe ich dann versucht den Sommer im Glas in Form von Kuchen einzufangen. Und siehe da – es hat geklappt. Du fragst dich jetzt vielleicht (oder vielleicht auch nicht) wie ich den Sommer nun eingefangen habe und ich habe in mittels Rosmarin eingefangen – der Duft nach Urlaub, nach Meer, nach Freizeit und Sonne.

Ich bin eine riesen Fanin von Kräutern und ganz besonders von Rosmarin. In Kombination mit Kakao und Nüssen kommt er gut zur Geltung und wirkt so nicht zu dominant. Selbst Mr. B. hat sein „OK“ dazu gegeben. 😉 Im großen, weiten Internet habe davon gelesen, dass eingerexter Kuchen kühl und dunkel gelagert bis zu 6 Monate haltbar ist. Ich habe meine Gläser nun gut eine Woche stehen lassen und die Brownies waren definitiv noch super lecker. Was ich jedoch schon sagen muss ist (aus meiner bisherigen Erfahrung), dass die Brownies frisch luftiger sind. Nach dem Einrexen wirken sie etwas kompakter – sind aber trotzdem gleich gut. Ich bin nun hin und weg von dieser Methode und bin mir sicher, dass noch weitere „Kuchen im Glas“-Rezepte folgen werden. Wahrscheinlich werde ich auch noch andere Kuchen-Einrex-Methoden ausprobieren und euch auf dem Laufenden halten. Bzgl. der 6-monatigen Haltbarkeit habe ich so meine Bedenken, denn der Kuchen wird bestimmt (zumindest bei uns) schon davor vernascht. Generell muss ich aber an dieser Stelle festhalten, dass es doch fast nix besseres gibt, als wenn immer Kuchen im Regal steht und nur darauf wartet verspeist zu werden. 😀

Zutaten für 12 Gläser à 125ml:

  • 100 g Maismehl
  • 140 g glutenfreies Mehl
  • 1 Packung Backpulver
  • ½ TL Zimt
  • 2 EL Kakaopulver
  • 100 g geriebene Haselnüsse
  • 1 Leinsamenei (= 1 EL gemahlene Leinsamen mit 3 EL Wasser vermischen und vor der Verwendung ca. 20 Minuten quellen lassen)
  • 130 g Zucker
  • 80 ml pflanzliches Öl
  • 2 Rosmarinzweige
  • 1 Prise Salz
  • 250 g Pflanzenmilch
  • etwas pflanzliche Margarine und Maismehl fürs Ausstauben der Gläser

Zubereitung:

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Die Gläser mit Margarine einfetten und Mehl stauben. Achtung: Die Glasränder sollten sauber bleiben bzw. anschließend wieder sauber gemacht werden.

Die Nadeln der Rosmarinzweige abzupfen und zusammen mit der Hälfte vom Zucker fein mahlen/pürieren.

Nun die trockenen Zutaten (Mehl, Zucker, Rosmarin-Zucker, Zimt, Nüsse, Backpulver, Prise Salz und Kakaopulver) in einer Rührschüssel miteinander vermengen. Anschließend das Leinsamenei hinzugeben. Nach und nach abwechselnd die Pflanzenmilch und das Öl einrühren bis ein geschmeidiger Teig entsteht.

Die Gläser gut zu einem Drittel mit Teig befüllen und danach kontrollieren, dass die Ränder sauber geblieben sind bzw. die Ränder säubern. Bei 180°C Umluft rund 20 Minuten backen – Stäbchenprobe nicht vergessen.

Während der Backzeit die Glasdeckel  rund 10 Minuten und die Gummi rund 3 Minuten im Wasserbad abkochen. Danach auf einem sauberen Geschirrtuch abtropfen lassen.

Wenn die Browniemischung fertig gebacken ist, die Gläser aus dem Backofen nehmen und kurz überkühlen lassen. Danach die Gummiringe auf die Gläser legen und mit den Glasdeckeln und den Klammern fixieren. Das ist nicht ganz so einfach, da die Gläser ja noch relativ heiß sind – mit etwas Geschick klappt es aber ganz problemlos.

In eine hohe Backform/Bräter/Fettpfanne ca. 2 cm hoch heißes Wasser gießen, die Gläser ins Wasserbad stellen und für rund 30 Minuten bei 100°C Ober- und Unterhitze im Backofen sterilisieren. Anschließend die Gläser aus dem Wasserbad nehmen, auf einem Geschirrtuch platzieren und auskühlen lassen.

Wenn die Gläser erkaltet sind, können die Klammern vorsichtig entfernt werden. Kann das Glas am Glasrand angehoben werden und es bleibt alles zusammen, so hat sich im Glas Vakuum gebildet – genau das wollen wir! 😉 Jetzt sind die Brownies fertig eingekocht.

Gutes Gelingen! 🙂

P.S. Vielen lieben Dank an Mr. B., der – wie immer – ein tolles Handmodel abgibt.

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