Der Cursor blinkt, so als würde er mich angrinsen, so als würde er mich damit motivieren wollen oder so als würde er mich eigentlich auch nur auslachen wollen. Nur noch 7 Wochen und die aktuelle Wortanzahl beläuft sich auf 0. Es klingt für mich wie ein schlechter Horrorfilm. Filmszenen die man nicht sehen möchte, bei denen man/frau aber auch nicht wegsehen kann… Die dritte Tasse Ingwer-Tee. Ich habe irgendwo gelesen, dass Ingwer- Tee beruhigen soll oder soll er mich vielleicht eher doch munter machen und aufwecken? Ich habe mir anscheinend die Wirkung von Ingwer-Tee nicht ganz gemerkt. Fragst du dich jetzt eigentlich worum es gerade geht? Es geht um meine Bachelorarbeit und der Versuch sie fertig zu schreiben. Doch bevor ich sie zu Ende bringen kann, muss ich sie erst einmal beginnen und genau damit starte ich jetzt. Also nicht gerade jetzt in diesem Moment, da ich ja jetzt in diesem Moment noch an diesem Blogpost hier sitze und diesen unfassbar köstlichen Mandelhupf für dich abtippe, aber danach beginne ich sicher! Versprochen. Das kleine Ich in mir, dass Prokrastinations-Ich, ist plötzlich nicht mehr klein, sondern es wird größer und meldet sich, dass die Welt da draußen, die Welt hinter dem Wohnzimmerfester, die Welt vor der Wohnungstür, doch viel schöner und einladender ist, als dieser blinkende Cursor. Touché! Tja, da hat es schon Recht, dieses Prokrastinations-Ich in mir. Was soll ich jetzt also tun? 

Soll ich an meiner Bachelorarbeit schreiben oder soll ich die schöne Welt da draußen genießen? Soll ich den Frühling feiern, der vermutlich wirklich bald Einzug hält und die jetzigen Minusgrade mit Sicherheit vertreiben wird. Oder soll ich noch ein Stück von diesem köstlichen Mandelhupf essen, es mir auf der Couch gemütlich machen und die x-te Folge von irgendeiner Serie, die extra für oder von irgendeinem Online- Anbieter mit unfassbar großer Online-Videothek produziert wurde, reinziehen. Diese Auswahlmöglichkeiten stellen für mich gerade ein Problem dar. Ich habe erst in einer Vorlesung gehört, das Wort ‚Problem‘ soll in Beratungssettings nicht erwähnt werden – warum? Das frage ich mich auch gerade und mir fällt der Grund nicht mehr ganz genau ein… … Auf jeden Fall weiß ich noch, dass man/frau eher Wörter wie ‚Situation‘ oder ‚Baustelle‘ verwenden sollte. Gut, dann widme ich mich wieder meiner Baustelle – der in der Küche nach meiner Backaktion und der, die sich auch Bachelorarbeit nennt. Ich wünsch dir was und bis bald! 🙂

Zutaten für einen Gugelhupf (Backform ø 18 cm):

  • 100 g Kartoffelstärke
  • 5o g Maizena
  • 150 g geriebene Mandeln
  • 100 g Zucker
  • 50 g Flüssigkeit (z.B. Milch oder Wasser, etc.)
  • 2 Eier
  • 2 gestrichene TL Backpulver
  • 50 g pflanzliches Öl (z.B. Rapsöl, Kokosöl, etc.)
  • 1 Prise Salz
  • 2 Messerspitzen Zimt
  • etwas Orangenabrieb
  • Deko: 100 g Schokolade, Kokos Chips
  • etwas Fett (z.B. Butter) und Kartoffelstärke für die Form

Zubereitung:

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Eine Gugelhupfform einfetten und anschließend mit Kartoffelstärke stauben.

Die Eier zusammen mit dem Zucker, dem Orangenabrieb und der Prise Salz schaumig aufschlagen.

Die trockenen Zutaten (Mandeln, Kartoffelstärke, Maizena, Zimt und Backpulver) miteinander vermengen.

Wenn die Eiermasse schaumig aufgeschlagen wurde, bei niedriger Mixgeschwindigkeit in mehreren Schritten abwechselnd die trockenen Zutaten, sowie die Flüssigkeit und das Öl hinzugeben.

Den Teig in die eingefettete und gestaubte Form gießen und das Ganze für rund 40 Minuten bei 180° Umluft goldbraun backen. Vor dem Rausnehmen die Stäbchen- Probe nicht vergessen.

Nach dem Backen den Gugelhupf auf ein Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen.

Schokolade im Wasserbad schmelzen, den ausgekühlten Kuchen damit übergießen und mit den Kokos Chips toppen.

Gutes Gelingen! 🙂

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