diese Ungewissheit macht mich narrisch.

„Geht si des aus?“ – Ich glaube, das ist die Frage des Jahres bei Mr. B und mir. Die Reise in die USA naht in großen Schritten und ich meine wirklich mit GROßEN Schritten. Im Moment sind es tatsächlich weniger Wochen die wir noch in Österreich sind, als später in Amerika. Kaum zu glauben, dass die Zeit schlussendlich doch so schnell vergangen ist bzw. vergeht. Und was steht noch an? Eigentlich viel und doch nix und diese Ungewissheit macht mich ein bisschen narrisch (da hilft nur noch Tee trinken und abwarten).  Okay, beginnen wir mal von Anfang an. Was ist bisher schon passiert bzw. was steht schon fest?

Die Route

Es gibt eine grobe Route. Erst vor Kurzem habe ich gelesen, dass das anscheinend bei einem „richtigen Roadtrip“ (was ist schon ein richtiger Roadtrip?!) nicht ganz so üblich ist und eigentlich nur so darauf losgefahren wird. Aber ganz ehrlich, so ein Mensch bin ich einfach nicht. Klar, ich mag Spontanität, Flexibilität, möchte mich einfach nur von Gefühl und Laune leiten lassen und am Ende schauen was dabei rauskommt, aber ich brauche einen roten Faden, sodass ich mich nicht verloren fühle und weiß, dass wir den Rückflug erwischen werden. Wie du sehen kannst, wir beginnen im Norden in Chicago und der Plan sieht vor, dass Mr. B und ich zuerst die Niagara Fälle besichtigen, danach New York unsicher machen und anschließend den Süden erkunden. Wir gabeln am Weg meinen Bruder und seine Herzdame auf, fahren weiter Richtung Texas, Grand Canyon und Las Vegas. Danach trennen sich unsere gemeinsamen Wege wieder und zu zweit mit Mr. B. erkunden wir noch Kalifornien. Soweit der Plan – mal sehen, ob es auch wirklich so ablaufen wird. 😉 Welche Frage wir uns bis jetzt jedoch am häufigsten gestellt haben ist die, ob sich diese oder jene Fahrstrecke auch wirklich ausgeht. Bislang vertrauen wir einfach auf Google Maps und unser Bauchgefühl. Sind wir uns nicht sicher, so wird die Strecke einfach gesplittet und mehr Entspannungs-Zeit eingeplant.

Was ist bisher gebucht?

Bisher haben wir die Flüge und das Mietauto gebucht. Es ist geplant, dass Mr. B und ich auf den Strecken wo wir zu zweit unterwegs sind, auch manchmal im Auto schlafen, daher ist dieses ein bisserl größer ausgefallen. Ich bin jetzt schon gespannt, ob dieses Vorhaben in Natura auch umsetzbar ist. Wir haben mit Auto-Campen zwar schon ein bisserl Erfahrung, aber wer weiß, vielleicht wird alles anders und doch nicht so wie geplant und wir müssen uns doch ein Zelt kaufen (ich hoffe nicht, denn Zelt aufbauen/abbauen zählt nicht zu meinen größten Hobbys 😉 ). Außerdem haben wir bereits Unterkünfte in Chicago und New York gebucht (ich habe nämlich keine Lust am Tag der Anreise eine Bleibe für die folgenden Nächte suchen zu müssen).

Was bereits von unserer To-Do Liste gestrichen werden konnte:
  • ESTA beantragen
  • Reiseversicherung abschließen
  • Internationalen Führerschein besorgen
  • Flüge buchen
  • Mietauto buchen
  • Vorfreude steigern
Was noch auf der To-Do Liste steht:
  • unzählige Travel-Blogs durchforsten
  • Vorfreude noch mehr steigern
  • noch weitere Unterkünfte vorab buchen/checken
  • etc. etc. etc.

Was mich aber jedes Mal aufs Neue richtig jubeln lässt ist, wenn wir etwas geschafft haben und z.B. eine Unterkunft (z.B. die in New York) vorsorglich gebucht haben. Dann wird einem das Ganze mehr und mehr bewusst und ich kann dir gar nicht sagen, wie sehr ich mich schon darauf freue. Es wird mit Sicherheit eine spannende Zeit mit Abenteuern, Herausforderungen, Erfolgsmomenten und ganz viel Freiheit. Wir können den Alltag hinter uns lassen, die einzelnen Erfahrungen aufsaugen und gemeinsam eine bunte Gegenwart gestalten, die in Zukunft eine unvergessliche Vergangenheit sein wird.

Da ich eine begeisterte Listen-Schreiberin bin, habe ich bereits begonnen eine Bucket-List für diesen Trip zu schreiben. Was steht bisher drauf?

  • einen Tropfen der Niagara-Fälle einfangen
  • ein Picknick im Central Park genießen
  • Outer Banks: den Sonnenaufgang vom Strand aus beobachten
  • mit einer Achterbahn fahren und dabei nicht speiben
  • 24/7 BBQ (oder vielleicht nicht ganz so oft 😉 )
  • One-Pot-Gerichte am Gaskocher perfektionieren
  • mein Echo im Grand Canyon suchen
  • im Death Valley überleben
  • jede Sekunde mit Mr. B aufsaugen
  • im Sequoia-Nationalpark einen Baum umarmen
  • …. stay tuned

Die Liste wird mit Sicherheit noch länger, aber zu viel möchte ich vorab gar nicht planen und verraten. 🙂

Bis bald – fühl dich gedrückt!

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