Wo fange ich heute an… Ich nehme mir schon länger vor, diesen Beitrag zu schreiben, war aber bisher noch nicht in der richtigen Stimmung dazu. Die folgenden Zeilen sind ziemlich persönlich und ich habe auch länger überlegt, ob ich den Beitrag wirklich veröffentlichen soll. Vielleicht geht es dir aber auch so und vielleicht können dir diese Zeilen weiterhelfen. 😉

Seit letztem Jahr (oder vielleicht schon früher) habe ich mich abgestumpft und unglücklich gefühlt. Alles war mies, ich war unmotiviert und wollte einfach nicht hier sein – wusste aber gleichzeitig auch nicht, wo ich sonst sein wollte. Das Gefühl hin- und hergerissen zu sein hat mich ständig begleitet und oftmals bzw. eigentlich immer habe ich meine dumpfen Gefühle vor der Außenwelt versteckt. Einzig und allein Mr. B. hat alles mitbekommen – abendliche Mecker- und Sudereien, Gefühlschaos (selten auch mit Weinattacken), Unwohlsein und fehlende Selbstliebe. Ich habe ständig versucht etwas zu finden, das mich glücklich machen kann – doch habe es nicht und nicht gefunden. Da es so definitiv nicht weitergehen konnte habe ich begonnen, im großen, weiten Internet nach  einer Lösung für mich zu suchen und habe schnell festgestellt, dass ich nur in mir selbst die Lösung für meine Probleme finden kann. Das klingt jetzt wirklich abgedroschen und leicht dahin geschrieben, denn wie kann die Lösung in einem selbst gefunden werden? Ich habe verschiedene Dinge probiert – angefangen bei Meditation über Reflexion und Gespräche über meine Gefühle, Ernährungsumstellung und Sport.

Was mir jedoch am meisten geholfen hat war die Einsicht, dass nur ich für mein Glück selbst verantwortlich bin. Kein anderer Mensch dieser Welt kann mich glücklich machen, wenn ich selbst in mir nicht glücklich bin. Vielleicht fragst du dich nun, wie man/frau innerlich glücklich werden kann und ich habe es durch Dankbarkeit „erlernt“. Ja genau – DANKBARKEIT. 🙂 Wenn du mir auf Instagram folgst, dann hast du es sicherlich schon mitbekommen – seit knapp einem Monat poste ich fast täglich, wofür ich an diesem oder jenem Tag glücklich bin. Oft sind es einfache Dinge, aber auch emotionalere Momente, Erlebnisse, etc. Eigentlich mache ich das schon sehr viel länger – meist abends bevor ich einschlafe. Ich schließe meine Augen, lasse den Tag Revue passieren und denke darüber nach wofür ich heute oder generell dankbar bin. Dieser Vorgang lenkt meinen Fokus und schärft mein Bewusstsein. Meiner Meinung nach hat sich das auch auf verschiedene andere Themen ausgebreitet – die Liebe zu mir selbst (die täglich wächst), die Betrachtung von Situationen oder (negativen) Erlebnissen.

Ist Dankbarkeit nun ein Allheilmittel für miese Stimmungen? Mit Sicherheit nicht, denn Dankbarkeit alleine kann nicht alles schaffen. Ich denke, dass bei mir auch wesentlich die Ernährungsumstellung geholfen hat. Dazu gibt es auch demnächst einen Beitrag. Es gibt auch immer noch Tage, an denen es mir nicht so gut geht – das ist aber ganz normal. Ich musste ebenso erst lernen, dass nicht alles 24/7 kunterbunt, fröhlich und grenzgenial sein kann. Im Moment kann ich ehrlich sagen, dass ich glücklich bin – ja richtig. Manchmal liege ich im Bett, schaue Mr. B. an und sage es laut heraus „ich bin glücklich“ – und das kann gerne die ganze Welt hören. Ich wünsch‘ dir was! 🙂

Psst… vielleicht kann ja ein bisserl Erbsen-Dip auch zu deinem Glück beitragen…

Zutaten für 2 Personen:

  • 4 Scheiben Vollkornbrot
  • frische Minze, getrocknete Lavendelblüten und Hirse- Pops für die Deko
für den Dip:
  • 100 g gefrorene Erbsen
  • 50 g Sonnenblumenkerne
  • 2 EL Wasser
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Die Sonnenblumenkerne fein pürieren und kurz überkühlen lassen.

Anschließend die gefrorenen Erbsen, das Wasser, Salz und Pfeffer hinzugeben. Alles weiterhin pürieren bis eine cremige Masse entsteht. Nochmals abschmecken und entweder gleich genießen oder für rund 2 Stunden ins Gefrierfach geben (dann ist die Konsistenz etwas fester).

Das Vollkornbrot toasten, überkühlen lassen, mit dem Dip bestreichen, mit Blüten, Minze und Hirse- Pops dekorieren.

Guten Appetit! 🙂

 

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