Warum ich (mittlerweile) gerne ausmiste und was das mit mir macht erfährst du heute hier am Blog. Ja, wo fange ich am besten an… Ich habe für mich schon vor Monaten beschlossen, dass ich die Wohnung von Mr. B. und mir durchforsten und alles gründlich ausmisten werde. Nach mehr als 5 Jahren gemeinsamen Wohnen hat sich so einiges angesammelt, was wir beide nicht benützen bzw. nur unnötig verstaubt. Es soll also kein Pardon geben – was nicht genutzt wird kommt weg. Leichter gesagt als getan – wer kennt es nicht?! Der Punkt „Ausmisten“ wurde von Woche zu Woche auf meiner To-Do Liste weitergetragen und ich kam nicht dazu bzw. ich glaube, ich wollte nicht dazu kommen damit anzufangen. In den letzten Wochen habe ich mir darüber Gedanken gemacht und mich gefragt, warum ich das so vor mir herschiebe. Ich bin für mich zu dem Schluss gekommen, dass ausmisten im engen Zusammenhang mit der Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich – mit der eigenen Person steht. Mann/Frau beschäftigt sich mit seiner Vergangenheit, mit Erinnerungen, mit Gegenständen, die einem einst etwas bedeutet haben bzw. die einem durchs Leben begleitet haben. Darüber zu entscheiden, ob es nun wegkommt oder ob mann/frau es behält ist hierbei nicht immer einfach. Ich habe mich in Mr. B.’s und meiner Wohnung nicht mehr wohlgefühlt und darum habe ich mich zusammengerissen und angefangen auszumisten. Und glaube mir, ich bin noch lange nicht fertig ;-). Was ich aber bereits feststellen konnte ist, dass es unheimlich guttut, sich von altem Zeug zu trennen – es ist quasi Balsam für die Seele. Ich fühle mich dadurch leichter, frischer und bereit Neues zu erleben, zu entdecken und kennenzulernen.  Die Atmosphäre in der Wohnung wirkt entspannter und ruhiger und das fühlt sich unheimlich gut an.

Klar, der erste Schritt ist schwer, doch das Ziel „alles auszumisten“ kann auch so nicht leicht erfüllt werden. Ich habe für mich das große To-Do „Wohnung ausmisten“ in kleinere To-Do’s runtergebrochen und somit wurde es für mich ein bisserl greifbarer bzw. nur so konnte ich dieses Projekt X starten. Irgendwie klingt es gerade so, als wäre unsere Wohnung zugemüllt 😀 Ich kann dich beruhigen, das ist sie nicht und war sie auch nie bzw. wird sie auch nie sein. Trotzdem hat sich einiges angesammelt, was einfach weg kann/konnte. Probier es aus – es tut gut. 😉

Nun zum heutigen Sandwich – es gibt wieder einmal ein süßes Sandwich und zudem eine weitere Art von Hummus hier am Blog. 😀

Zutaten für 2 Personen:

  • 4 Scheiben Vollkornbrot
  • 120 g Kichererbsen aus der Dose
  • 30 g Kichererbsen- Abtropfwasser
  • 50 g Honig
  • 20 g Backkako
  • Saft einer halben Orange
  • etwas Zimt
  • etwas Orangenschale
  • ½ TL Rum
  • Topping:  Blutorange, Minze, Kürbiskerne, Joghurt, Kekse, Sesam

Zubereitung:

Die Kichererbsen abgießen und dabei das Abtropfwasser auffangen.

Die Kichererbsen, das Abtropfwasser, den Honig, die Orangenschale, den Saft einer halben Orange, den Rum, den Zimt und den Backkakao fein miteinander pürieren.

Die Brote toasten und  anschließend mit dem Schoko- Hummus bestreichen.

Eine Blutorange filetieren und auf den Broten verteilen. Ebenso die Brote mit Joghurt- Klecksen, Sesam, Minze, Keksen und Kürbiskernen toppen.

Guten Appetit! 🙂

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