Beinahe ein Jahr ist es her, dass ich meinen letzten Blogbeitrag veröffentlicht habe. Irgendwie ist es jetzt überaus komisch, wieder etwas für den Blog vorzubereiten. Ich habe auch lange überlegt, ob ich mich mal kurz melden soll, doch mir fehlte einfach die Zeit dazu – so vieles ist in den letzten Monaten passiert. Was mir auch gefehlt hat, war die Motivation etwas zu veröffentlichen. Vor rund zwei Jahren wurde eine Glutenunverträglichkeit bei mir diagnostiziert und das hat meine Koch- und Essgewohnheiten vollkommen umgeworfen. Zudem ernähre ich mich nun schon längere Zeit zu 99,9% rein pflanzlich und gepaart mit einer Glutenunverträglichkeit ist dies eine… ja, eine Herausforderung. Die Anfangszeit war überaus schwierig, ich war oft frustriert und so kam es dazu, dass ich auch immer weniger Lust hatte etwas für den Blog zu kochen/backen. Ich bin auch jetzt immer noch am Tüfteln und Probieren, um Rezepte für mich anpassen zu können. Zig Male musste Mr. B. schon gummiartige Kuchen aufessen oder etwas verspeisen, das nicht wirklich prickelnd war. Seit einiger Zeit wird es jedoch immer besser und ich traue mich schon fast sagen, dass ich mich langsam mit dem glutenfreien und pflanzlichen Backen auskenne – also so fast.

Privat ist in den letzten Monaten auch ziemlich viel passiert. Ich habe einen neuen Job angenommen, in den ich mich (immer noch) einarbeiten muss und zwei kleine Stubentiger sind bei Mr. B. und mir eingezogen –  Rubi und Oskar Schnurrlinski ♥. Die beiden sind flauschig, lustig, verschmust, interessiert, verspielt, wunderschön, unberechenbar, hinterlassen überall ihre Haare und bringen mich immer wieder zum Schmunzeln, wenn ich nach der Arbeit heim komme. Die Zwei zu adoptieren war mitunter eine der besten Entscheidungen, die Mr. B. und ich bis dato getroffen haben.

Lange Rede, kurzer Sinn – ich weiß nicht genau, wie lange ich nun wieder bloggen werde, wie regelmäßig Rezepte online gehen oder ob es mal eine etwas längere Pause gibt. Ich mache es einfach nach Gefühl und das fühlt sich genau richtig an.

 

Zutaten für 3 Gläschen à 125ml:

  • 120 g Käferbohnenwasser (Abtropfwasser einer Dose Käferbohnen)
  • 50 g dunkle Schokolade 70% (vegan)
  • ½ TL Flohsamenschalen
  • 20 g Zucker
  • Deko: Früchte, Nüsse, etc.

Zubereitung:

Das Bohnenwasser und die Flohsamenschalen zusammen schaumig aufschlagen. Dies kann einige Minuten dauern.

Die Schokolade vorsichtig im Wasserbad schmelzen.

Den Zucker nach und nach ins aufgeschlagene Bohnenwasser rieseln lassen. Die Masse nun weiter aufschlagen, bis keine Zuckerkristalle mehr spürbar sind. Hierfür einfach etwas Masse zwischen Daumen und Zeigefinger nehmen und kurz verreiben. Fühlt es sich kratzig an, so muss die Masse noch weiter aufgeschlagen werden.

Wenn das Bohnenwasser steif und glänzend ist, die geschmolzene Schokolade vorsichtig unterheben.

Das Ganze nun in Gläschen füllen und für mind. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Vor dem Essen mit frischen Früchten, Nüssen, etc. garnieren und genießen.

Guten Appetit!

P.S. Ich bin mir sicher, der Zucker wäre nicht unbedingt notwendig, aber mit etwas Süße schmeckt es hald doch besser. 😉

 

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