Seit rund zweieinhalb Jahren blogge ich regelmäßig und befülle quintessenzblog.at mit meinen kreativen Ergüssen. 🙂 Wenn ich an diese Zeit so zurückblicke, dann muss ich ehrlich sagen, es hat nicht immer zu 100% Spaß gemacht (ich meine, was macht einem eigentlich wirklich immer Spaß?!), aber ich habe niemals damit aufgehört. Der Blog ist einfach mein kleines, kreatives Baby  – ein Projekt, mit dem ich einfach begonnen habe, ohne groß zu überlegen wo die Reise hinführen soll. Was mich immer wieder motiviert hat weiterzumachen, waren einerseits die lieben Menschen, die mir tolles Feedback für meine „Arbeit“ gaben bzw. immer noch geben 😉  und die Möglichkeit auf eine kreative und kulinarische Art und Weise mit dir in Kontakt und Austausch treten zu können.  Eventuell mag es nicht so wirken, aber ich bin doch ein bisserl ein schüchterner Menschen. Ich habe zwar kein Problem damit auf Menschen zuzugehen, aber ins Gespräche komme ich dann doch nur sehr stockend und holprig.

Durchs Bloggen habe ich aber gelernt, damit umzugehen und ich muss wirklich sagen, es fällt mir mittlerweile um einiges leichter. Kochen, Backen, Trinken und Essen sind hald einfach auch Themen, über die meiner Meinung nach fast jede/jeder sprechen kann. Was mich auch ganz besonders erfreut, dass ich durchs Bloggen wirklich liebe Menschen kennenlernen durfte bzw. ehemalige Kontakte durch die gleiche verbindende Leidenschaft wieder reaktiviert wurden. 🙂 Hier möchte ich ganz besonders Tschaakii von  Tschaakii’s Veggie Blog  und Conny von Conny’s Küchlein nennen. Zwei ganz herzige Personen, mit denen ich mich richtig gerne austausche. Wenn du mir auf Instagram folgst, dann hast du vermutlich gesehen, dass Tschaakii letzten Sonntag bei mir war und wir gemeinsam Kekse gebacken haben. Eines muss ich gleich mal festhalten – ich habe mir eigentlich nicht wirklich schwere Rezepte vorgenommen und ich habe es dennoch geschafft, ein Rezept zu verhauen. 😀 Tja, so spielt das Leben – kann hald nicht immer alles super laufen. 😉 Die zweite Kekserlsorte wurde aber richtig lecker und darum gibt es jetzt nach meiner Quatscherei auch das Rezept.

Zutaten für 1 Blech:

  • 130 g geriebene Mandeln
  • 100 g geröstetes Kichererbsenmehl
  • 15 g Süßlupinenmehl
  • 100 ml Wasser
  • 1 Tl Flohsamenschalen
  • 60 g Kokosöl
  • 90 g Zucker
  • 1 TL Natron
  • 1 EL Zitronensaft
  • etwas Zimt
  • etwas Orangenschale
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Marmelade
  • Deko: Hagelzucker

Zubereitung:

Das Wasser mit den Flohsamenschalen verrühren und für rund 2 Stunden quellen lassen.

Die Mandeln mit dem Kichererbsenmehl, dem Süßlupinenmehl, dem Zucker und dem Natron vermengen. Etwas Zimt, das Salz und Orangenschale zum Mehl hinzugeben.

Das Kokosöl schmelzen und zusammen mit dem Wasser-Flohsamen-Gemisch und dem Zitronensaft zur Mehl-Nuss-Masse geben. Alles glatt miteinander verkneten und für rund 2 Stunden im Kühlschrank rasten lassen.

Anschließend aus dem gerasteten und gekühlten Teig kleine Kügelchen formen und mittig z.B. mit dem Stiel eines Kochlöffels eine Mulde formen. Sollte der Teig bei der Verarbeitung klebrig sein, einfach ein bisschen Süßlupinenmehl zum Formen der Kügelchen verwenden.

Die Marmelade in einen Spritzbeutel füllen und die Keksmulden damit ausfüllen. Die Keksoberflächen mit etwas Wasser befeuchten und mit dem Hagelzucker toppen.

Die Kekse bei 160°C Umluft im vorgeheizten Backofen für rund 15 Minuten goldbraun backen. Zwischendurch immer mal nachsehen, ob sie eh noch nicht verbrannt sind (je nach Größe brauchen sie eventuell nicht ganz so lange 😉 ).

Gutes Gelingen! 😀

P.S. die Kekse nach dem Backen und Auskühlen zusammen mit einem aufgeschnittenem Apfel in eine Keksdose geben, so werden sie schön mürbe. 😉

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