Vorweg: Ich wünsche dir ein gutes neues Jahr – ich hoffe, du bist gut reingerutscht! 😀

Der  Dezember – was soll ich sagen?! Der Dezember war unerwartet wirklich sehr stressig. Ich hätte es mir nicht gedacht, doch es war wirklich viel zu tun und so konnte ich die vorweihnachtliche Zeit nicht ganz so entspannt genießen, wie ich es eigentlich vorhatte. Es gibt einige Menschen in Mr.B’s und meiner Familie, die im Dezember Geburtstag haben und das muss schließlich gefeiert werden. Zu Mr. B’s besonderem Tag habe ich einen Tisch im Karma Ramen (in Wien) reserviert und das Essen war wirklich köstlich. Ich hatte zuvor Ramen noch nie probiert und war daher total überrascht, wie intensiv das Ganze schmeckt. Wer asiatische Küche gerne mag, dem kann ich dieses Lokal nur wärmstens ans Herz legen.  (Achtung: keine Werbung, sondern meine eigene Meinung 😉 )

Etwas später im Dezember durfte ich nun zum allerersten Mal in meinem bisherigen Leben bei der Organisation einer Überraschungsparty für eine sehr gute Freundin helfen. Ich wollte so etwas schon immer einmal machen, da ich es wirklich liebe, Menschen zu überraschen und was soll ich sagen – die Überraschung ist geglückt! ♥ Ein bisschen Angst hatte ich schon, dass sich irgendjemand oder ich mich selbst im Vorhinein verplappere oder das Ganze geplante Konzept nicht aufgeht oder, oder, oder.. So habe ich mir im Vorhinein einige negative Szenarien im Kopf ausgemalt, die Gott sei Dank nicht eingetreten sind. Es war eine wunderschöne Party, mit tollem Essen, gutem Glüh-Sangria und einem Haufen lieber Menschen, die das Geburtstagskind hochleben ließen. Und eines ist wirklich unbezahlbar, nämlich der überraschte Blick meiner Freundin, als sie uns alle in ihrer Wohnung sah und nicht ganz einordnen konnte, was wir hier machen würden.

Was geschah sonst noch so im Dezember? Ich halte es kurz, wir haben zu Weihnachten wunderschöne Stunden im Kreise der Familie verbracht – viel gelacht, viel gequatscht und ausgiebig die Zeit genossen. Die Zeit ist im nu verflogen und ich glaube, ich habe ein bisserl Winter-Weihnachtsspeck angelegt. Da ich mir aber fürs neue Jahr nie etwas vornehme, kümmert es mich auch herzlich wenig (meistens geht es eh wieder von selbst runter und bzgl. aufpassen, damit mann/frau zu Weihnachten nicht zunimmt → mir hat letztens ein lieber Mensch erzählt „Mann/Frau nimmt nicht zwischen Weihnachten und Silvester zu, sondern zwischen Silvester und Weihnachten“ – recht hat er 😉 ). Nach ein bisserl Ski- und Snowboard fahren in den Bergen haben Mr. B. und ich Silvester bei Freunden gefeiert – mit viel Sushi, Maki, Tom Kha Gai, Frühlingsrollen, Cheesecake,…. So ließ es sich wirklich angenehm ins neue Jahr rutschen und sogar der Wiener Walzer wurde zu Mitternach (mitten am Karlsplatz) getanzt. 😀

Nun zum heutigen Rezept – es gibt eine Schokoladentarte mit Apfelmus- Vanille- Füllung. Klingt köstlich – war sie auch. Ich kann  mir auch gut vorstellen, dass die Tarte noch mit anderen schmackhaften Füllungen abgerundet werden kann – vielleicht mit Marillen und Vanille oder Weichseln, Zimt und hellem Schoki- Mousse. Also gut – hier ist das Rezept: 

Zutaten für eine Tarte-Form (35cm lang, 13 cm breit, 2,5 cm tief):

Für den Teig:
  • 130 g geriebene Mandeln
  • 100 g geröstetes Kichererbsenmehl
  • 15 g Süßlupinenmehl
  • 100 ml Wasser
  • 1 TL Flohsamenschalen
  • 70 g Kokosöl
  • 80 g Zucker
  • 1 TL Natron
  • 1 EL Zitronensaft
  • 20 g Backkakao
  • Abrieb einer halben Orange
  • 1 Prise Salz
Für die Füllung:
  • 450 g Apfelmus ohne Zuckerzusatz
  • 1 Packung Vanille- Pudding
  • 4 EL Wasser
  • etwas Vanille- Extrakt
Für die Deko:
  • Kokosraspel, Nüsse, Kakao Nibs, etc.

 

Zubereitung:

Für den Teig die trockenen Zutaten miteinander vermengen, sowie den Abrieb der Orange hinzugeben. Das Öl schmelzen und zusammen mit dem Wasser und dem Zitronensaft zum Teig geben. Alles gut miteinander vermixen/verkneten und den Teig anschließend für mind. 2 Stunden kühlen/rasten lassen.

Während der Teig rastet, wird die Füllung zubereitet. Hierfür das Vanillepuddingpulver mit dem Wasser glatt verquirlen. Das Apfelmus zusammen mit etwas Vanille- Extrakt aufkochen lassen und unter stetigem Rühren das mit Wasser verquirlte Vanillepuddingpulver einrühren. Das Ganze nun für rund 2 – 3 Minuten unter stetigem Rühren köcheln lassen. Den Topf vom Herd nehmen, die Oberfläche der Apfelmus-Vanille-Füllung mit Frischhaltefolie bedecken (so entsteht keine Haut) und das Ganze auskühlen lassen.

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Die Tarteform einfetten und mit dem Teig auskleiden. Der Teig lässt sich nicht ganz so gut ausrollen – ich verteile ihn daher einfach per Hand in der Form – das klappt ganz gut. 🙂 Mit einer Gabel ein paar Mal den Teigboden der Tarte einstechen.

Die Tarte wird nun im vorgeheizten Backrohr für ca. 20 Minuten bei 180°Grad Umluft mit Hülsenfrüchten blind gebacken. Blind backen bedeutet, dass der Boden nicht aufgehen soll – die Teigränder jedoch schon. Hierfür den Teigboden mit Backpapier auslegen und mit trockenen Hülsenfrüchten (ich nehme z.B. Bohnen) beschweren. Nach rund 20 Minuten Backzeit die Hülsenfrüchte und das Backpapier entfernen und die Tarte für weitere rund 10 Minuten fertig backen lassen. Nach dem Backen die Tarte auskühlen lassen und vorsichtig aus der Form nehmen.

Wenn die (noch leere) Tarte ausgekühlt ist, die erkaltete Apfelmus-Vanille-Füllung glatt rühren, die Tarte damit füllen und mit Nüssen, Kokosraspel, etc. toppen.

Gutes Gelingen! 🙂

 

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