Fernweh – ich glaube, jede und jeder versteht etwas anderes unter diesem Begriff. Müsste ich dieses Wort für mich beschreiben, so denke ich an weit entfernte Länder, neue, bewegende Eindrücke und zudem gelüstet es mir nach Abenteuern. Ich weiß nicht, ob ich es jemals hier auf quintESSENz erwähnt habe, aber vor meinem Studium habe ich knapp vier Jahre lang im Reisebüro gearbeitet. In dieser Zeit hat es mich immer wieder in den Fingern gejuckt, Flüge bzw. eben eine Reise nach Asien zu buchen. Ich meine, ich saß an der Quelle und wurde tagtäglich mit verlockenden Bildern, Präsentationen und Angeboten überflutet. Nunja, irgendwie hat es bis jetzt noch nicht geklappt, es zog mich dann doch immer wieder in den Norden und dadurch steht Asien nach wie vor auf meiner To-Do-Liste des Lebens. 😉

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Wenn ich nach Asien fliegen würde, so wäre mitunter Japan ein Land, welches ich unbedingt bereisen wollen würde. Das Essen, sowie die Kultur und die Geschichte faszinieren mich – ich glaube, ich würde mich nur noch von Sushi ernähren. Da in nächster Zeit (noch 😉 ) keine Reisen in diese fernöstliche Richtung geplant sind, hole ich mir einfach ein bisschen „Japan“ aufs Teller. Diese bunten Röllchen bzw. eher Päckchen sind (wie auch schon im Titel steht) Onigirazu – quasi ein Sushi- Sandwich to go. Passt also deshalb ideal zum Sandwich- Montag. Der Inhalt kann je nach Wunsch abgewandelt werden. Mein Motto heute: eat a rainbow! 

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Zutaten für 3 Onigirazu:

  • 3 Nori- Blätter
  • 200 g Rundkornreis
  • 300 ml Wasser

Würze für den Reis:

  • 2 EL Reisessig
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Zucker

Für den Inhalt:

  • 1 Tomate (orange)
  • 3 Salatblätter (z.B. Kopfsalat)
  • ca. 50 g Salatgurke
  • ca. 50 g Rotkraut
  • Sesam

Zum Dippen:

  • Sojasauce

Zubereitung:

Den Reis solange mit fließendem, kalten Wasser in einem Sieb spülen, bis das ablaufende Wasser klar ist. Den Reis anschließend zusammen mit 300 ml Wasser zum Kochen bringen und für rund 3 – 4 Minuten zugedeckt schwach köcheln lassen. Den Topf vom Herd nehmen und den Reis für rund 30 Minuten zugedeckt quellen lassen.

Währenddessen die Würze für den Reis zubereiten. Hierfür den Reisessig mit dem Zitronensaft, dem Salz und dem Zucker zum Kochen bringen und solange köcheln lassen (ab und zu umrühren), bis sich der Zucker aufgelöst hat.

Das Gemüse waschen und in ca.  3 – 5 mm dünne Streifen bzw. Scheiben schneiden. Die Salatblätter müssen nicht geschnitten werden.

Wenn der Reis nur noch lauwarm ist, die zuvor zubereitete Reis- Würze hinzugeben und vorsichtig untermengen. Den gewürzten Reis nun vollständig auskühlen lassen.

Ein Nori- Blatt (raue Seite nach oben – glatte nach unten) auf die trockene Arbeitsfläche oder auf eine Bambusmatte legen, mittig etwas Reis platzieren und diesen leicht festdrücken. Darauf nun das fein geschnittene Rotkraut, den Salat, die Gurke und die Tomatenscheiben stapeln. Nun etwas Sesam auf die letzte Schicht streuen. Zum Schluss wieder etwas Reis darauf verteilen und das Ganze wie ein Päckchen einpacken (vielleicht habe ich es etwas zu kompliziert beschrieben – hier gibt es eine Bild- Anleitung ⇒KLICK⇐).  Diese Schritte pro Nori- Blatt für Sandwich Nr. 2 und Nr. 3 wiederholen.

Die fertigen Sandwiches (wenn gewünscht) mit einem scharfen Messer mittig durchschneiden und mit Sojasauce servieren.

Guten Appetit! 🙂

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