Du hast es richtig bemerkt, ich habe seit fast drei Wochen nicht mehr gebloggt – bisher die längste Zeit, dass kein Rezept am Blog online ging. Irgendwie ein komisches Gefühl, doch ich habe eine kurze Auszeit gebraucht. Nicht um mich zu sammeln, Kreativität zu schöpfen oder um einfach mal zu entspannen – nein, im Gegenteil. Im Moment ist bei mir ziemlich viel los – mein Studium geht dem Ende zu und das bedeutet, dass auf einmal noch richtig viel zu erledigen ist – zudem steht die Bachelorarbeit an und ja. Das alles nimmt gerade ziemlich viel Zeit in meinem Leben ein. ABER, ich beschwere mich deswegen nicht, denn ich habe mir vorgenommen weniger zu sudern. Ja richtig gelesen, ich habe mir etwas für’s neue Jahr vorgenommen. 😀 Eigentlich passt das nicht zu mir. Ich schreibe zwar unheimlich gerne To-do- Listen, plane zig Sachen, aber Jahresvorsätze habe ich eigentlich nie. Warum gerade dieser Vorsatz? Tja, kennt ihr dieses Gefühl, wenn einem alles unerträglich vorkommt, man leicht depri ist, alles nervt einen und man hat keine Ahnung woher das kommt? So ging es mir relativ oft letztes Jahr und ich habe mich selbst damit genervt. Ja, ich bin mir selbst mit meiner ewigen Suderei auf die Nerven gegangen. Ich hatte immer das Gefühl bei Sachen die zum Erledigen anstanden, dass ich diese Sachen nicht tun will, sondern dass ich das oder jenes tun MÜSSE. Dementsprechend war meine Motivation dahinter -oder eben NICHT dahinter- und das Abarbeiten der belanglosesten To-do’s  kam mir vor wie eine Ewigkeit.

Was habe ich dagegen getan? Ich habe mich selbst gefragt warum das so ist und mal ein bisschen darüber reflektiert. Für mich gab es dann mehr oder weniger nur eine Alternative – ALLES mit einem anderen Fokus betrachten. Ich muss Dinge nicht tun – ich DARF/KANN sie tun. Ich muss mein Studium nicht absolvieren – ich DARF/KANN mein Studium absolvieren, etc. – ich glaube du hast verstanden worauf ich hinaus will. Mit dieser Einstellung, dass ich mir alles frei ausgesucht habe und das Leben viel zu kurz ist um alles nur grau und sudernd zu sehen, habe ich mir eben für dieses Jahr vorgenommen, dass ich mir stets vor Augen führe, warum ich das mache und mit welchem Ziel. Ich sag’s mal so: Ha, der ‚Wiener- Grant‘ kriegt mich nicht! 😀

Vom grantigen zum gschmackigen – heute gibt’s Mais mit Speck, Curry und Kurkuma. Ich mag die Kombi sehr gerne und kann sie jedem*jeder Mais-Fan*in nur wärmstens empfehlen! ♥

 

Zutaten für 3 Personen:

  • 3 Kornspitz
  • 170 g Mais aus der Dose
  • 75 g Frischkäse natur
  • 100 g Speck (in dünne Streifen geschnitten)
  • 40 g rote Zwiebel (geschält)
  • 1 EL geschnittener Schnittlauch
  • 1 TL Curry mild
  • ½ TL Kurkuma
  • Salz und Pfeffer
  • Deko: Rosmarin, Speck

Zubereitung:

130 g vom Mais und den Frischkäse in ein hohes Gefäß geben und alles fein pürieren.

50 g des Specks, sowie die Zwiebel klein würfeln. Eine Pfanne erhitzen und darin den Speck, sowie die Zwiebeln anbraten. Wenn der Speck beginnt Farbe anzunehmen, den restlichen Mais in die Pfanne geben und weiter anbraten bis der Speck goldbraun ist.

Die angebratene Speck- Masse zusammen mit dem geschnittenen Schnittlauch, dem Kurkuma und dem Curry zur Mais- Frischkäse- Masse geben und glatt verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die restlichen Speckstreifen in einer Pfanne ohne Öl auf beiden Seiten goldbraun anbraten.

Die Kornspitz wenn gewünscht toasten, den Aufstrich darauf verteilen und mit Rosmarin und den restlichen Speckstreifen garnieren.

Guten Appetit! 🙂

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