Häufig werde ich gefragt, ob ich mir alle Rezept selbst überlege oder ob ich mir nicht doch manchmal etwas von anderen „abgucke“. Ich habe auf diese Frage eine ganz einfache Antwort „inspirieren statt kopieren“. Ich kann ehrlich sagen, dass mir alle Rezepte, die du auf meinem Blog findest, selbst eingefallen sind (wenn nicht, dann sind sie entsprechend gekennzeichnet 😉 ). Meist kommen mir die Ideen zu meinen Gerichten unter der Dusche oder beim Fahren mit den Öffis. Vor allem beim Fahren mit den Öffis beobachte ich die Umgebung um mich rum – die vielen Menschen, die Atmosphäre, die Farben… und lasse mich von den ganzen Eindrücken inspirieren. Manchmal überlege ich mir, was die Leute in diesem Ubahn-Zug denn jetzt gerne essen würden oder ich frage mich, was ich ihnen anbieten würde, wenn ich jetzt mit einem Bauchladen durch diesen Zug gehen würde. Ja, nenne mich ruhig verrückt, aber so fallen mir die meisten Gerichte und Rezeptideen ein. 😀

Neben dem Fahren mit den Öffis oder dem Duschen gibt es natürlich auch verschiedene soziale Kanäle, in denen ich gerne stöbere. Mir ist es hierbei wichtig Inspiration für’s Anrichten oder die Größe von Portionen zu erhalten. Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, dass mich das nicht irgendwie beeinflusst – schließlich werden wir meiner Meinung nach ständig und immer von überall und jeder Person um uns in welcher Form auch immer beeinflusst. Mir ist es jedoch wichtig, dass ich meinen eigenen Weg gehe – meine eigenen Kreationen hervorbringe und dir das zeige, was mein (oftmals Nudelsieb-)Hirn fabriziert. Heute wäre das in dem Fall eine vegane oder auch nicht so vegane Kürbis- Schnitzelsemmel. Richtig lecker kann ich dir sagen… 🙂

Zutaten für 3 Personen:

  • 3 Weckerl oder Semmeln
  • 1 Hokkaidokürbis
  • 3 Handvoll Rucola
  • 1 Ei oder vegane Alternative: 1 TL Flohsamenschalen und 100 ml Wasser
  • etwas Mehl
  • etwas Semmelbrösel
  • pflanzliches Öl zum Frittieren
  • Salz, Pfeffer und gemahlene Muskatnuss

Zubereitung:

Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Den Kürbis waschen und den Strunk entfernen. Nun den Kürbis in daumendicke Scheiben schneiden. Anschließend die Kerne mit einem Löffel entfernen und den Kürbis im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober- und Unterhitze für rund 15 – 20 Minuten bissfest garen.

In der Zwischenzeit die „Panier- Straße“ vorbereiten. Hierfür in ein tiefes Teller etwas Mehl geben. Im zweiten tiefen Teller das Ei mit etwas Salz, Pfeffer und Muskat verquirlen. Für die vegane Alternative (statt dem Ei) einfach vorab 1 TL Flohsamenschalen mit 100 ml Wasser gut verrühren und für rund 2 Stunden quellen lassen. Anschließend das Ganze in ein tiefes Teller geben und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Ins dritte tiefe Teller kommen die Semmelbrösel.

Wenn der Kürbis bissfest (er sollte nicht matschig sein) gegart ist, diesen kurz überkühlen lassen. Hat er Zimmertemperatur, so kann er paniert werden. Hierfür einfach die Kürbisscheiben/-ringe zuerst in Mehl, dann in Ei (oder Flohsamen-Wasser-Gemisch) und zum Schluss in den Bröseln wälzen.

Die panierten Kürbisscheiben/-ringe in ausreichend heißem Öl auf beiden Seiten frittieren (der Kürbis sollte im Öl schwimmen).

Wenn die Panade auf beiden Seiten knusprig braun ist, die Kürbisscheiben/-ringe aus dem Öl nehmen und zusammen mit den Weckerln und dem Salat genießen.

Guten Appetit!

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