Heute gibt es kein Rezept – heute wird wieder einmal ein bisschen geplaudert. Wieso? Ich war auf Urlaub und habe einige Lokal- Tipps, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Zuallererst – wo waren wir eigentlich? Vielleicht hat es jemand schon im Titel gelesen oder auf Instagram mitbekommen – wir waren im Baltikum (Estland, Lettland und Litauen). Meiner Meinung nach ein vollkommen unterschätztes Reiseziel mit vielen verschiedenen interessanten und sehenswerten Regionen. Die Menschen sind sehr gastfreundlich, die Kommunikation in Englisch klappt hervorragend und das Bier schmeckt köstlich. Während der Reise haben wir einige Lokale ausprobiert – meine Favoriten stelle ich euch jetzt vor:

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Vilnius

Vilnius – eine lebendige Stadt, die aufgrund ihrer Geschichte den Beinamen „Jerusalem des Nordens“ erhalten hat. Es wird gemunkelt, dass man/frau von fast allen Standpunkten innerhalb der Stadt mindestens drei Kreuze von Kirchtürmen sieht. Und ja, das kann ich soweit bestätigen. 😉 Schon bevor wir nach Vilnius gekommen sind, habe ich etwas von Aline Leiciai  gelesen. Als wir dann durch die Stadt spazierten, hat uns unser Weg direkt daran vorbei geführt. Das Lokal bietet ein rustikales Ambiente mit kleinem, aber feinem Innenhof. Empfehlenswert sind die Ripperl und die Cepelinai. Letztgenannte sind gefüllte Kartoffelknödel in Form von Zeppelinen. Wir haben für 4 Personen (Hauptspeise + Bier oder alkoholfreies Getränk) rund € 55,- bezahlt.

 Riga

Kurze Info vorweg: Eigentlich haben wir ja unsere Rundreise in Riga gestartet. Demnach haben wir Riga vor Vilnius besucht, aber bei meiner Lokal- Tipps- Aufzählung beginne ich einfach mal im Süden und arbeite mich Richtung Norden vor. 🙂 Riga, was soll ich sagen – diese Stadt hat mich begeistert und verzaubert. Warum? Das kann ich gar nicht genau beschreiben. Kennt ihr das Gefühl, wenn die Atmosphäre einfach passt und man/frau sich einfach auf Anhieb wohlfühlt? Genau so ging es mir in Riga. 😉  In Riga kann ich zwei Lokale empfehlen, wobei das eine Lokal eigentlich eine Microbrewery  ist und definitiv zum lääängeren Verweilen einlädt. Die Rede ist von Labietis – eine kleine Brauerei mit besonderen Biersorten (mit Geschmackskomponenten von salzig über rauchig bis süß). Der Preis für ein kleines Bier beträgt ungefähr € 3,-. Wer jedoch zuvor etwas essen möchte, der sollte den Folkklubs Ala Pagrabs aufsuchen – köstliches, deftiges Essen. Ich empfehle euch auf jeden Fall einen Tag vorher zu reservieren, da das Lokal wirklich gut besucht ist. Wir haben wieder rund € 55,- für 4 Personen bezahlt (Hauptspeise + Bier oder alkoholfreies Getränk). Außerdem empfehle ich euch allgemein die lettischen Limonaden von „Gardu Muti“ zu probieren – mein Favorit ist Rabarberu.

Tallinn

Auf Estland und im Speziellen auf Tallinn habe ich mich ganz besonders gefreut, da ich vorab schon einiges darüber gelesen habe. Zudem hat uns unser Airbnb Host von einem Hipster- Viertel erzählt, welches wir unbedingt besuchen sollten. Gesagt – getan. 😀 Der besagte Stadtteil namens „Kalamaja“ mit dem Kreativzentrum Telliskivi bietet viele verschiedene Möglichkeiten um einige gemütliche Stunden in der Stadt verbringen zu können. Hier kann ich euch das Pudel (Bierlokal – Preis pro Bier ab € 3,50 ) und das F- hoone (Restaurant) wärmstens empfehlen. Überhaupt die Gestaltung des F- hoone hat es mir angetan. Hier haben wir zu Abend gegessen und für 4 Personen rund € 80,- bezahlt (Vorspeise, Hauptspeise, Nachspeise, Bier oder alkoholfreies Getränk und Schnaps). Wer im Zentrum etwas zum Essen sucht, der sollte im Kompressor vorbeischauen. Es ist schon lange kein Geheimtipp mehr und wirklich schnell voll – auf jeden Fall längere Wartezeiten einplanen. 😉 Im Kompressor gibt es richtig große Pancakes mit verschiedenen süßen und pikanten Füllungen.  Das Preis- Leistungs- Verhältnis passt meiner Meinung nach und das Essen war wirklich guuut (Preis pro Pancake rund € 5,-). ♥

 

Ich wünsch euch was,

Tina 🙂

 

P.S. Preise Stand Sommer 2017

 

 

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